Bikesharing in Coronazeiten - PubliBike als beliebte Alternative

In Städten ist PubliBike während der Coronakrise eine Alternative zum öV. Dennoch gingen die Fahrten auch beim Bikesharing zurück, weil viele Kundinnen und Kunden Homeoffice machen.

 

PubliBike-Kundinnen und -Kunden folgen offenbar den Empfehlungen des Bundesrats und des BAG. Um weniger den ÖV zu nutzen, stiegen zunächst einige vermehrt auf’s Velo und somit auch auf’s PubliBike um. Daher stiegen die PubliBike-Fahrten ab dem 11. März um bis zu einem Viertel an. Nach dem Ausrufen der Ausserordentlichen Lage am 16. März und der Empfehlung, die Schweizer Bevölkerung solle zuhause bleiben, halbierte sich die Anzahl Fahrten schlagartig. Dies auch, weil die Hälfte der PubliBike-Kunden das Angebot im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit nutzen. So macht seit dem Lockdown vom 16. März ein Grossteil jener, die im Büro arbeiten, Homeoffice.  

Seit Ende März steigen die Fahrten wieder etwas an. «Wir stellen fest, dass die Kunden das PubliBike nun am Wochenende benützen, um Ausfahrten zu machen», sagt Betriebsleiter Christoph Blaser. Das hat mit dem anhaltend guten und warmen Wetter zu tun, aber auch damit, dass sich die Leute mehr bewegen wollen. Spitzentag bisher war der 18. April mit 7500 Fahren schweizweit. Zum Vergleich: Vor Corona wurden täglich etwa 10 000 Fahrten zurückgelegt.

 

«Die Entwicklung der Fahrten geht hoffentlich weiterhin sukzessive nach oben», so Christoph Blaser. Der weitere Verlauf wird davon abhängen, wie viele Kundinnen und Kunden in den nächsten Wochen vom Homeoffice wieder ins Büro wechseln. Und natürlich weiterhin vom Wetter.

 

-- Katharina Merkle, Mediensprecherin PostAuto